Mehr Tempo beim beschleunigten Fachkräfteverfahren

Hinten von links nach rechts: Sigrit Walsdorff (Referentin IHK Abteilung Berufliche Bildung und Fachkräfte), Anette Groschupp (Stellvertretende Geschäftsführerin Unternehmensservice HWK Region Stuttgart), Nicole Ackermann (Geschäftsführerin Kreishandwerkerschaft Ludwigsburg) Vorne von links nach rechts: Dirk Schönberger (Oberbürgermeister Remseck am Neckar), Sigrid Zimmerling (Leitende Geschäftsführerin IHK Bezirkskammer Ludwigsburg)
Bildquelle: Stadtverwaltung Remseck am Neckar
Die Große Kreisstadt Remseck am Neckar, die Handwerkskammer Region Stuttgart (HWK) und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart werden gemeinschaftlich die Ausländerbehörde und die Mitgliedsunternehmen in Remseck am Neckar entlasten. Die am 10. September unterzeichnete Kooperationsvereinbarung startet direkt.
Die Kammern informieren und beraten ihre Mitgliedsunternehmen umfassend zu den Themen Fachkräfteeinwanderung und Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Bei der Durchführung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens unterstützen sie bei der Zusammenstellung und Vervollständigung der notwendigen Unterlagen und leiten sie in Untervollmacht für das Unternehmen an die Remsecker Ausländerbehörde weiter. Diese kann ohne Zeitverlust das Anerkennungsverfahren starten, die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit einholen und bei erfolgreichem Bescheid die Vorabzustimmung zur Visumerteilung ausstellen. Ergänzend erhalten die Unternehmen von den Kammern Infos und Ansprechstellen zu Onboarding und Integration der internationalen Fachkräfte im Betrieb.
„Mit dieser Vereinbarung können die Möglichkeiten, die durch das beschleunigte Fachkräfteverfahren geschaffen wurden, noch optimaler ausgeschöpft werden. Denn betroffene Unternehmen beklagen bisher die erhebliche Verfahrensdauer und lang andauernde Ungewissheit für alle Beteiligten, wenn sie ausländische Fachkräfte einstellen wollen“, betont Sigrid Zimmerling, Leitende Geschäftsführerin der Ludwigsburger IHK-Bezirkskammer.
„Ausländische Fachkräfte können durch diese Kooperation zukünftig deutlich schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden“ erklärt Nicole Ackermann, Geschäftsführerin der Ludwigsburger Kreishandwerkerschaft. „Wir Kammern bieten gemeinsam einen sehr umfassenden und transparenten Beratungsservice. Direkt daran anknüpfend kann die Ausländerbehörde in Remseck am Neckar dann das beschleunigte Verfahren rechtssicher einleiten.“
Oberbürgermeister Dirk Schönberger sieht in dieser Vereinbarung einen Gewinn für alle Beteiligten: „Mit der Vorklärung und Einreichung der erforderlichen Unterlagen durch die Kammern gewinnen wir Kapazitäten für den eigentlichen Entscheidungsprozess. Das kommt wiederum den antragstellenden Unternehmen zugute, da wir so effektiver und schneller das Ziel erreichen, die Unternehmen in Remseck am Neckar bei der Suche nach dringend benötigten internationalen Fachkräften zu unterstützen.“
Ansprechpartnerin für die Medien
Sigrid Zimmerling
Leitende Geschäftsführerin
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