Abfallentsorgung: Wohin mit dem Müll?

Betriebe, die von vornherein Abfälle vermeidet, sparen Kosten bei der Entsorgung. Für Gewerbe-, Bau- und Abbruchabfälle sind Pflichten bei der Trennung und Dokumentation zu beachten.

Abfälle sollten von vornherein vermieden werden, z.B. die Verpackung oder beim optimalen Einsatz von Betriebs- und Rohstoffen. Ist dies nicht möglich, können Reststoffe wiederverwendet oder recycelt werden.  Allerdings wird es immer eine gewisse Menge geben, die nur noch entsorgt werden kann. Ein Unternehmen ohne Abfall ist fast unmöglich.

Diese Stoffe könnten in Ihrem Betrieb als Abfall anfallen:

  • Bauschutt
  • Elektroschrott
  • Holz
  • Kunststoffe
  • Lack- und Ölreste
  • Metalle

Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) verlangt die Trennung von gewerblichen Siedlungsabfällen in Ihrem Betrieb. Dabei lassen sich Einsparungen mit der richtigen Abfalltrennung vornehmen:

  • Bioabfälle
  • Glas
  • Holz
  • Kunststoffe
  • Metalle
  • Papier und Pappe
  • Textilien

Auf Baustellen müssen folgende Abfälle zusätzlich getrennt gesammelt und entsorgt werden:

 

  • Baustoffe auf Gipsbasis
  • Beton
  • Bitumengemische
  • Dämmmaterial
  • Fliesen
  • Keramik
  • Ziegel

Jede Abfallart macht ein spezielles Vorgehen bei der Entsorgung notwendig. Außerdem müssen Sie die Mengen und Entsorgungswege nachvollziehbar dokumentieren.

Betriebsinhaber sollten neben Ihren gesetzlichen Pflichten auch den betriebswirtschaftlichen Aspekt nicht vernachlässigen: Wer seine Abfallmengen überblickt, verschafft sich Einsicht in die damit verbundenen Entsorgungskosten und kann Einsparpotenziale identifizieren.

Es lohnt sich, den Überblick zu behalten.

 

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